DIVERSITY.Glossar

Cisgender? Demografischer Wandel? LGBTIQ? Unconscious Bias? Hä?

Weil das Wissen über Diversity auch mit allerlei Fachwörtern verbunden ist, haben wir im Glossar noch einmal die wichtigsten Begriffe zum Thema zusammengefasst und erklärt.

Einfach auf die grünen Buchstaben klicken und die vielen Begriffe kennenlernen, die Diversity ausmachen. Unter den grauen Buchstaben gibt es noch keine Einträge. Wir werden das Glossar aber kontinuierlich ausbauen und freuen uns über Anregungen.

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Inklusion

Inklusion beschreibt die Einbeziehung von Menschen und hat den Anspruch, dass jede Person ein aktiver Teil der Gesellschaft sein kann. In einer inklusiven Gesellschaft soll keine_r außen vor gelassen werden: Vielmehr werden Barrieren abgebaut, die die Teilhabe für alle erschweren. Der Begriff Inklusion wird vor allem in Zusammenhang mit der Förderung von Menschen mit Behinderung verwendet. Das heißt: Menschen mit Behinderungen müssen sich nicht mehr integrieren und an die Umwelt anpassen, sondern diese ist von vornherein so ausgestattet, dass alle Menschen gleichberechtigt leben können. Der Begriff kann aber auch umfassender verstanden werden. Wenn es zum Beispiel weniger Treppen gibt, können Personen mit Behinderungen, aber auch Menschen mit Kinderwagen und ältere Mitbürger_innen viel besser am sozialen Leben teilnehmen.

Intersektionalität

Der Begriff Intersektionalität kommt aus dem Englischen (intersection) und kann übersetzt werden mit Kreuzung oder Schnittpunkt. Er bezieht sich auf das Zusammenwirken von verschiedenen Vielfaltsdimensionen, die besonders von Diskriminierung betroffen sind (Geschlecht und geschlechtliche Identität, ethnische Herkunft, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung, Alter, körperliche & geistige Fähigkeiten sowie Religion). Obwohl man auch von Mehrfachdiskriminierung spricht, geht es nicht nur um das bloße Addieren der Kategorien. Vielmehr geht es um das Verständnis, wie sich diese Strukturen gegenseitig beeinflussen und bedingen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die finanzielle Situation: Schwarze Personen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sind beispielsweise häufiger von Armut betroffen als der Rest der Gesellschaft, weil sich die Vielfaltsdimensionen gegenseitig beeinflussen können.